Vom Fairway auf die Festivalbühne: Saalfelden-Leogang verbindet anspruchsvollen Golfsport mit einer außergewöhnlich lebendigen Kulturszene. Im August 2026 steht dabei das Jazzfestival Saalfelden im Mittelpunkt – ein guter Anlass, den Golfurlaub im Salzburger Land mit alternativem Musikgenuss zu verbinden.
Golfurlaub muss nicht mit dem letzten Putt enden. In Saalfelden-Leogang liegen sportliche Naturerlebnisse, regionale Küche und Kultur ungewöhnlich dicht beieinander. Zwischen dem Steinernen Meer und den Leoganger Steinbergen warten drei Golfplätze in unmittelbarer Reichweite – und mit dem Jazzfestival Saalfelden ein kulturelles Highlight, das weit über die Region hinaus bekannt ist.





Das Steinerne Meer als Jazzkulisse
Von 20. bis 23. August 2026 geht das Jazzfestival Saalfelden in seine 46. Ausgabe. Was einst als klassisches Jazzfestival begann, hat sich zu einem der eigenständigsten Musikfestivals Europas entwickelt. Gespielt wird nicht nur auf einer großen Bühne: Konzerte finden in der Kunsthalle, im Museum Schloss Ritzen, in der Otto-Gruberhalle, im Stadtgebiet und sogar in den Bergen statt.
Auch die beliebten „We Hike Jazz“-Wanderungen verbinden erneut Naturerlebnis und Konzertformat. Während Lukas Kranzelbinder die erste Tour am Donnerstag, den 20. August als heimlichen Festivalauftakt anführt, übernimmt die Saxophonistin Anna Tsombanis die Leitung der zweiten Wanderung am Samstag. Beide Touren sind bereits ausgebucht.

Alpine Resonanzen und urbane Tracks
Zwei Almkonzerte ergänzen das Programm außerhalb der klassischen Spielstätten und erweitern den Jazzkontext hinaus in die alpine Landschaft: Das Ensemble Klakradl sowie das Tini Trampler & Playbackdolls Quartett verbinden Jazz, Wienerlied, Pop und Performance mit ungestümer Spielfreude. Einen besonderen Höhepunkt verspricht zudem das Konzert auf der historischen Einsiedelei über Schloss Lichtenberg, bei dem Saxophonist Chris Speed und Trompeter Cuong Vu einen kontemplativen Gegenentwurf zum musikalischen Trubel im Tal setzen.
Im Stadtgebiet laden die frei zugänglichen City Tracks zu spontanen musikalischen Entdeckungen ein, während die Short Cuts kompakte Konzerterlebnisse mit stilistischer Offenheit bieten. In den zwei Projekten Christoph Cech & oenm sowie Stefanovich / Dell / Lillinger / Westergaard trifft dabei improvisierte Musik auf Neue Musik, während Formationen wie das Lava Quartet oder DaughterDaughter die musikalische Palette verfollständigen. Die kostenpflichtige Konzertreihe Shortcuts ist bereits ausgebucht.
70 Musiker auf der Straße
Ein besonderer Programmpunkt 2026 ist „The Big Shake – A Saalfelden Homecoming„. Zum zehnjährigen Bestehen der Formation Shake Stew kehrt Bandleader Lukas Kranzelbinder an jenen Ort zurück, an dem die Erfolgsgeschichte der Band 2016 begann.
Gemeinsam mit der Bürgermusik Saalfelden und der Eisenbahner Stadtkapelle entsteht eine rund 70-köpfige musikalische Parade, die am Samstag vom Rathausplatz durch die Stadt bis zum Congress und weiter in den Park zieht. Dort mündet das Projekt in ein großes Open-Air-Finale.


Auch die Hauptbühne setzt auf internationale Namen und musikalische Grenzgänge. Pianistinnen wie Marta Sanchez, Marina Džukljev, Tamara Stefanovich und Eve Risser gehören ebenso zum Programm wie Yvonne Moriels Uraufführung „Strange Motion“, das Andreas Schaerer & Daniel Garcia Duo oder das Chicago Underground Duo.
Als digitaler Begleiter bündelt die kostenlose JAZZ SAALFELDEN App alle wichtigen Details direkt auf dem Smartphone. Dank regelmäßiger Push-Benachrichtigungen bleiben Besucherinnen und Besucher über das aktuelle Geschehen sowie kurzfristige Updates stets auf dem neuesten Stand.

Drei Golfplätze, ein Bergpanorama
Wer den Festivalbesuch mit Golf verbindet, hat mehrere Optionen. Der Golfclub Urslautal liegt zwischen Saalfelden und Maria Alm auf einem Hochplateau mit Blick auf das Steinerne Meer. Der Golfclub Gut Brandlhof spielt mit der Saalach, die mehrfach ins Spiel kommt und dem Platz seinen eigenen Charakter verleiht. Nur rund 20 Minuten entfernt bietet der Golfclub Zell am See-Kaprun gleich zwei 18-Loch-Plätze: Schmittenhöhe und Kitzsteinhorn. Damit stehen Golfern in der Region insgesamt 72 Championship-Löcher zur Verfügung.


Golfurlaub mit Kulturfaktor
Die Kombination ist es, die Saalfelden-Leogang interessant macht: Vormittags Golf, nachmittags Bergluft und abends Jazz. Dazu kommen regionale Küche, hochwertige Gastgeber und eine Kulturlandschaft, die nicht nur auf ein einzelnes Festival reduziert werden kann.
Wer Mitte August also nach Saalfelden-Leogang reist, kann seinen Golfurlaub deshalb mit einem der spannendsten Musikereignisse Österreichs verbinden. Und vielleicht ist genau das die angenehmste Form von Golfreise: ein guter Golfplatz am Vormittag, ein Konzert am Abend – und dazwischen genug Zeit, die Region zu genießen.







