Schnee, Hightech und große Versprechen: Im Defreggental präsentiert PING seine Neuheiten für 2026. Erfahre hier, warum der neue G440 K Driver und die s259 Wedges technisch überzeugen und weshalb selbst der schönste Launch ohne Praxistest nur die halbe Wahrheit erzählt.
Mitten im winterlichen Defreggental, umgeben von verschneiten Hängen und klirrender Alpenluft, lud PING zum Presseevent ins Defreggental Hotel & Resort. Ein Ort, an dem man eher Skitouren als Launch-Monitore erwartet – und genau das machte den Rahmen für die Vorstellung der neuen Produkte für 2026 so reizvoll. Vorgestellt wurden der neue G440 K Driver und die s259 Wedges. Technik, Innovation und feiner Schnee – eigentlich perfekte Voraussetzungen. Eigentlich.

Ein Hotel mit klarer PING-DNA
Dass PING diesen Ort für den Launch gewählt hat, kommt nicht von ungefähr. Das Defreggental Hotel & Resort positioniert sich nämlich zunehmend als familienfreundlicher Einstiegspunkt in den Golfsport. Im Rahmen des Family Golf Starter-Camps ist PING exklusiver Partner. Die teilnehmenden Kinder trainieren dort mit hochwertigen Leihschlägersets aus der Prodi G Juniorserie, die speziell für sie entwickelt wurden. Ergänzt werden diese durch kleine Goodies und Überraschungen. Wer Gefallen am Spiel findet, kann im Anschluss sogar ein individuell gefittetes Set erwerben – ein niederschwelliger, aber professioneller Zugang zum Golfsport.

Auch über das Defreggental hinaus ist PING in der Region präsent: Als Premium-Partner des Dolomitengolf Resorts stellt die Marke dort die Leihsets zur Verfügung. Diese Kooperation zeigt, wie konsequent PING die Themen Einstieg, Fitting und langfristige Spielerentwicklung vom Junior bis zum ambitionierten Erwachsenengolfer denkt.
„Die ersten Rückmeldungen zeigen deutlich, wie groß die Fehlerverzeihung und wie konstant gerade die Schläge mit dem neuen G440 K sind, was sich für viele Golfer unmittelbar in mehr Weite niederschlägt.“
John K. Solheim, PING CEO und Präsident
Winterromantik trifft Hightech
PING versteht es meisterhaft, Geschichten zu inszenieren. Die Präsentation im Schnee war stimmungsvoll, hochwertig organisiert und zielte ganz klar darauf ab, die Innovationskraft der Marke zu unterstreichen. Was jedoch fehlte, war das entscheidende Element für Golfjournalisten: der Praxistest. Denn so schön PowerPoint-Folien und technische Erklärungen auch sind – Golfschläger wollen geschlagen werden. Und nicht nur betrachtet. Nett formuliert: Eine Produktvorstellung ohne Schläger in der Hand bleibt immer ein bisschen theoretisch.

Der neue Maßstab in Sachen Fehlertoleranz: der G440 K Driver
Theoretisch allerdings auf höchstem Niveau. Der neue G440 K Driver von PING setzt einen neuen internen MOI-Rekord und ist damit der fehlerverzeihendste Driver, den das Unternehmen je gebaut hat. Das ist vor allem dem sogenannten Dual Carbonfly Wrap zu verdanken: einer Carbon-Krone und -Sohle, die Gewicht spart und dieses gezielt nach hinten verlagert. An dieser Stelle ist ein verstellbares, hochdichtes Tungsten-Gewicht platziert, das den Schwerpunkt beeinflusst und sich in Draw-, Neutral- oder Fade-Position bringen lässt.
PING-CEO John K. Solheim betonte mehrfach, dass bei der Entwicklung bewusst kein Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Stabilität eingegangen wurde. Die weiterentwickelte T9S+-Schlagfläche soll über die gesamte Fläche hinweg konstante Ballgeschwindigkeiten liefern, selbst bei Treffern außerhalb der Mitte. Hinzu kommt ein bewusst abgestimmtes Sound-Design, das trotz der Carbon-Bauweise ein solides, leicht gedämpftes Schlaggefühl erzeugen soll.

Der G440 K ergänzt die bestehende G440-Familie (MAX, LST und SFT) und ist, ganz typisch für PING, konsequent auf individuelles Fitting ausgelegt. Besonders interessant ist die HL-Version (High Launch), die mit reduziertem Gesamtgewicht gezielt Spieler mit geringerer Schwunggeschwindigkeit anspricht.
- Kostenpunkt: 750€ inklusive Stock Schaft
- Launch: 29. Januar
s259 Wedges: Kontrolle ist kein Zufall
Neben dem Driver standen die neuen s259-Wedges im Fokus. Sie richten sich an Golfer aller Spielstärken und verfügen über eine klare DNA aus dem Tour-Bereich. Sie bieten mehr Spin, mehr Kontrolle und vor allem mehr Auswahl: 25 Loft-/Grind-Kombinationen, sechs unterschiedliche Sohlenvarianten und zwei Finishes (Chrome und Midnight) lassen kaum Wünsche offen.

Das Herzstück der Wedges sind präzisionsgefräste Grooves in Kombination mit einer aufgerauten Schlagfläche. Diese sollen selbst bei Feuchtigkeit hohen Spin liefern. Der aus 8620 Carbonstahl gegossene Kopf, ergänzt durch einen Elastomer-Einsatz, zielt auf ein weiches, tourinspiriertes Schlaggefühl ab. Besonders spannend ist der neue Dyla-Grip mit dezenten Markierungen, der bewusst zur Griffvariation und Schlagmanipulation einlädt – ein Detail, das zeigt, wie umfassend PING das Thema Kurzspiel betrachtet.
- Kostenpunkt: 229€ pro Schläger mit Stock Stahl Schaft; 239€ pro Schläger mit Stock Graphite Schaft
- Launch: 29. Januar
Fazit: vielversprechend, aber bitte bald spielbar!
Im Defreggental hat PING eindrucksvoll gezeigt, wohin die Reise 2026 geht: maximale Fehlertoleranz vom Tee und maximale Kontrolle rund ums Grün. Der G440 K Driver und die s259 Wedges klingen nach echten Performance-Tools, die sowohl technologisch als auch konzeptionell überzeugen.
Was bleibt, ist der Wunsch nach mehr Praxis. Denn testen konnten wir die neuen Waffen diesmal (noch) nicht. So schön der Schnee auch war – Golfschläger gehören auf den Rasen. Erst wenn Drives fliegen und Wedges beißen, wird aus Innovation echte Erfahrung. Und genau darauf freuen wir uns. Ganz ohne Schnee, aber ganz sicher nicht von gestern.
