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Phil Mickelson ist mit 50 cooler denn je: Mit Sonnenbrille und einer Menge Spaß reüssiert er nun auch bei den PGA Tour Champions höchst erfolgreich und hofft, den Sieger-Spirit zum Masters Tournament nach Augusta mitnehmen zu können.

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Phil Mickelson kann es nicht lassen: sein zweiter Antritt bei einem PGA Tour Champions-Event bringt ihm den zweiten Sieg, nachdem er im August bereits sein Debüt auf der Tour der reiferen Golf-Herrschaften gewinnen konnte.

Bei der Dominion Energy Charity Classic war „Lefty“ einmal mehr vor allem einfach er selbst: in unnachahmlicher Manier ließ er seine große Klasse in allen Aspekten Golfspiels aufblitzen und am Finaltag seinen direkten Konkurrenten um den Titel, Mike Weir, alt aussehen. Mickelson gewann am James River Course des Country Club in Richmond, Virginia, mit gesamt 17 unter Par und einer beeindruckenden 7-unter-65-er Finalrunde. Alle drei Runden des Turniers wurden übrigens wetterbedingt am Wochenende gespielt.

Ich Versuche, ein gutes Momentum mit nach Augusta zu nehmen. Ich habe diese Woche einen neuen Driver ins Spiel gebracht, um ein bisschen mehr Carry zu gewinnen. Er war manchmal noch etwas eigensinnig, aber er ermöglichte mir auch, diesen Platz so zu spielen, wie ich es wollte, und das war aggressiv. Es gab also einige gute Dinge, aber ich konnte auch einige Bereiche ausmachen, an denen ich arbeiten muss,“ so Mickelson.

Mickelson ist neben Bruce Fleisher und Jim Furyk nun der einzige Spieler, der seine ersten beiden Starts auf der Senior Tour gewonnen hat. Furyk hat dies Anfang dieses Jahres getan.

 

„Es macht mir Spaß hier zu spielen, weil ich mit einigen Fehlern davonkomme, weil ich so spielen kann, wie es mir liegt, und weil ich eine Menge Jungs treffe, die ich seit einiger Zeit nicht mehr gesehen habe. Mike Weir und ich haben zusammen College-Golf gespielt. Es freut mich, wenn wir uns Kopf an Kopf duellieren. Und dann ein bisschen im Attacking Style zu spielen, ist für mich einfach eine Menge Spaß,“ beschreibt Mickelson seine ersten Eindrücke der PGA Tour Champions.

Weir wurde schließlich mit 14 unter Par Zweiter, gefolgt von Paul Goydos (-13). Brandt Jobe und Berhand Langer teilten sich den vierten Platz (-12).

„Ja, ich habe gut genug gespielt, um zu gewinnen. Ich habe einfach nicht gut genug geputtet. Ich habe heute schrecklich geputtet. Phil hat großartig gespielt,“ so Weir nach seiner Runde.“