PGA of Germany Awards 2019


Vater und Sohn Ted und Hurly Long sind „Teacher of the Year“ und „Player of the Year“. Esther Henseleit wurde zur „Spielerin des Jahres 2019“ gewählt.

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Lange musste sie bis zu ihrem ersten Tourerfolg warten, doch dann holte sie sich mit einer fantastischen 64er-Finalrunde die bunte Trophäe der Magical Kenya Ladies Open, gewann in Afrika noch einmal 45.000 Euro Preisgeld – und somit dann auch die Jahres-Gesamtwertung der Ladies European Tour (LET). Selbstredend, dass die Hamburgerin Esther Henseleit damit natürlich auch den Rookie-of-the-Year Award der LET unter Dach und Fach brachte, und so war es auch keine große Überraschung, dass auch die Mitglieder der PGA of Germany in der 21-Jährigen die überragende Tourspielerin des letzten Jahres ausmachten. Mit großem Vorsprung wählten sie Esther Henseleit zum „Player of the Year“ bei den Damen.

Ihr Trainer Christian Lanfermann vom Hamburger GC Falkenstein nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen – die Preisträgerin selbst geht derzeit in Australien ihrem Beruf nach und grüßte von dort per Videobotschaft:

„Das letzte Jahr war extrem gut – besser, als ich es mir je hätte vorstellen können. Mein Sieg in Kenia hat alles nochmal abgerundet. Ganz lieben Dank, dass ihr mich gewählt habt. Feiert ein bisschen für mich mit!“ – Shooting-Star Esther Henseleit, die sich inzwischen auch für die LPGA Tour qualifiziert hat und einer spannenden Turniersaison 2020 entgegenblickt.

Theodore „Ted“ Long ist der Coach des GC Mannheim-Viernheim und hat zahlreiche Spitzen-Amateure und ebenso Tourspieler unter seinen Fittichen – und nicht zuletzt seit 24 Jahren seinen Sohn Hurly. Der ist nicht nur der Platzrekord-Halter in Pebble Beach, wo er im Sommer 2017, damals noch Amateur, nur 61 Schläge benötigte, sondern auch der Gewinner der Gesamtwertung der Pro Golf Tour 2019. Ebenso wie Esther Henseleit auf der LET gelang auch ihm dieses Kunststück im ersten Jahr als Professional. Dafür gab’s von den PGA Kollegen prompt die Auszeichnung als „Player of the Year“. Und als sein Vater Ted nach 2014 und 2017 in Kassel zum nun insgesamt bereits dritten Mal als „PGA Teacher of the Year“ auf die Bühne gerufen wurden, war die erfolgreiche Father & Son-Challenge perfekt.

„Hurly’s spezieller Dank gebührt auch der Pro Golf Tour, die die Golfszene in Europa in ganz besonders hervorragender Weise geprägt hat. Es gibt so viele tolle Teacher und Coaches in Deutschland und in diesem Berufsverband. Ich bin unheimlich stolz darauf, mit diesem Preis auch Euch alle hier vertreten zu dürfen, die ihr in den Clubs und mit Euren Spielerinnen und Spielern ausgezeichnete Arbeit leistet.“-  Ted Long nahm den Preis für seinen Sohn entgegen.

 
 

„Vielen Dank, liebe Professionals der PGA of Germany, dass ihr mich zum Player of the Year gewählt habt – ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Dass meine Leistung der Saison 2019 dermaßen anerkannt wird, bedeutet mir sehr viel, und dafür bin ich sehr dankbar dafür diesen Preis.“ – Hurly Long per Videobotschaft aus Südafrika, wo er aktuell auf der Challenge Tour am Start ist.

Die Plätze 2 und 3 des Teacher-Awards gingen an Peter Wolfenstetter, Coach der Herrenmannschaft des Stuttgarter GC Solitude, mit der er 2019 Deutscher Meister wurde, sowie an Esther Henseleits Trainer Christian Lanfermann. Bei den Spielern kamen Bernhard Langer und Sebastian Heisele hinter Hurly Long auf das Siegertreppchen, bei den Spielerinnen wählten die Mitglieder der PGA of Germany Caroline Masson und Olivia Cowan zur Nummer 2 und 3 der Player-Konkurrenz.

Der Einladung zu feiern, kamen die über 300 Gäste der PGA Award Gala 2020 im Kongress Palais der Stadt Kassel nur allzu gerne nach. Die Gala bildet den festlichen Höhepunkt der jährlichen PGA Arbeitstagung, mit der die Mitglieder der PGA of Germany traditionell in die neue Golfsaison starten, bei der es Fachvorträge und eine Ausstellung der Partner des Berufsverbands ebenso gibt wie die Auszeichnung der besten Teacher und Player.