Rasmus Neergaard-Petersen verteidigt seinen Titel


Die 80. Internationalen Amateurmeisterschaften waren in Mülheim spannend bis zum Schluss.

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Einen Schlag Vorsprung hatte der Sieger Rasmus Neergaard-Petersen am Ende vor seinen Verfolgern bei den 80. Internationalen Amateurmeisterschaften von Deutschland (IAM). Der Däne sicherte sich damit zum zweiten Mal in Folge den Titel der Herren. Auf dem geteilten zweiten Platz landeten Anton Albers vom Hamburger L&GC Hittfeld, der Tscheche Jiri Zuska, der seine sportliche Heimat beim GC St. Leon-Rot hat und der Österreicher Daniel Hebenstreit vom GCC Brunn. Sie benötigten an den vier Turniertagen auf dem Platz des GC Mülheim insgesamt 270 Schläge, Neergaard-Petersen nur 269.

Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann war von den Leistungen der Athleten beeindruckt: „Das Niveau dieser IAM war ausgesprochen hoch. Es gab niedrige Scores und am Ende ganz viele Ergebnisse, die zweistellig unter Par lagen. Das ist in Mülheim nicht selbstverständlich, denn man darf den Platz nicht unterschätzen. Das begeistert und zeigt, auf welchem Niveau diese IAM war.“ Insgesamt landeten am Ende sechs Deutsche in den Top Ten. Neben dem Zweitplatzierten wurde Jonas Baumgartner (GC Hösel) Fünfter, Timo Vahlenkamp (Berliner GC Stolper Heide) Sechster, Nico Lang (GC Mannheim-Viernheim) Achter, Marc Hammer (GC Mannheim-Viernheim) und Leonhard Studzinski (GC Hannover) geteilte Neunte.

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Dass es am Ende nicht für einem Heimsieg reichte, lag vor allem an der konstanten Leistung des Dänen Neergaard-Petersen. Mit Runden von 64, 68, 69 und 68 Schlägen zeigte der Vorjahressieger keine Schwächen. Er behielt bis zum Schluss die Nerven, auch als Jiri Zuska und Daniel Hebenstreit den Druck durch tiefe Ergebnisse erhöhten. Anton Albers, der als Co-Leader gemeinsam mit dem Dänen gestartet war, zollte seinem Kontrahenten nach dem letzten Putt großen Respekt: „Rasmus hat nichts anbrennen lassen. Er spielte bogeyfrei. Da kann man nur gratulieren. Er hat gutes Golf gespielt und es war sehr stark, was er gemacht hat.“

Den Titel in der Nationenwertung sicherte sich die erste Mannschaft aus den Niederlanden mit 409 Schlägen und 17 unter Par. Zweiter wurde Team Deutschland II ebenfalls mit 409 Schlägen und 17 unter Par. Gewertet wurden jeweils die zwei besten Ergebnisse der ersten drei Runden. Das Team Deutschland I wurde Vierter hinter den Niederlanden II. Beide Mannschaften notierten 410 Schläge.