Kjus wird Teil von Acushnet


Der US-Branchenriese für Golfausrüstung und Golfbekleidung kauft das für technische Performance-Wear bekannte Unternehmen.

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Marken wie Titleist und FootJoy machen die börsennotierte Acushnet Holdings Corp. (Fairhaven, US-Bundesstaat Massachusetts) schon lange zu einem der weltweit führenden Unternehmen in Sachen Design, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Performance-orientierter Golfausrüstung und -bekleidung. Nun hat man sich mit Kjus einen direkten Konkurrenten einverleibt. In der Tat konnte sich Kjus, nachdem man zuerst mit technisch-funktioneller Ski-Bekleidung Erfolge feierte, seit nicht ganz 10 Jahren als Premiummarke im Golfbereich positionieren.

Kjus habe sich zu einem unbestrittenen Marktführer für technische Performance-Wear entwickelt, so Acushnet in einer ersten Aussendung. „Wir waren beeindruckt vom Erfolg von Kjus bei Golfbekleidung und freuen uns sehr, Kjus in die Acushnet-Familie aufzunehmen“, erklärt der Präsident und CEO von Acushnet, David Maher. Er sieht viele Gemeinsamkeiten in der Geschichte beider Unternehmen und im Engagement für innovative, hochwertige und leistungsorientierte Produkte. „Wir glauben, dass die Premium-Positionierung von Kjus im Ski- und Golfmarkt erhebliche Chancen bietet. Wir arbeiten mit dem derzeitigen Kjus-Management zusammen, um das Potenzial der Marke zu maximieren.“

Didi Serena, der das Unternehmen dereinst zusammen mit dem Ex-Ski-Weltcup-Athleten Lasse Kjus gründete, erklärt, dass es ein spannendes nächstes Kapitel sei, nun Teil der Acushnet-Markenfamilie zu werden. „Wir glauben, dass dies erhebliche Wachstumschancen eröffnen und der Marke Kjus helfen wird, ihr Potenzial auf der globalen Sportbekleidungsbühne voll auszuschöpfen.“

Acushnet geht zum derzeitigen Zeitpunkt davon aus, dass Kjus auch weiterhin von seinem globalen und nordamerikanischen Hauptsitz in Hünenberg (Schweiz) und Boulder (US-Bundesstaat Colorado) geführt werde. Die langjährigen Firmenchefs Nico Serena und Brooke Mackenzie sollen die Ski- und Golfabteilung auch weiterhin leiten. Luke Reese, der an der Gründung des Kjus-Golfgeschäfts beteiligt war, und Didi Serena sollen gemäß offiziellen Angaben ihr Engagement für das Unternehmen als „besondere Berater“ auch in Zukunft fortsetzen.