Andre Benz, Unsplash. New York City bei Nacht.

Down is what’s up! – New York City


Austragungsort der 101. PGA Championship ist der ikonische Bethpage Black Course auf Long Island. Damit rückt in der Turnierwoche New York City ins mediale Rampenlicht. Ein Blick hinter die Kulisse der schillernden Millionenmetropole.

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Über New York wurde eigentlich schon alles gesagt und geschrieben, doch die „Stadt, die niemals schläft“, zeigt sich doch jedes Mal immer wieder aufs Neue von einer noch unentdeckten Seite. Wer als Autor hier lebt, hat mit Sicherheit bereits in irgendeiner Weise über ihr endloses Drama geschrieben (sowohl mit Liebe als auch mit Verachtung). Musiker haben versucht zu erklären, was die Faszination der Stadt seit Jahren so unaussprechlich macht – ihre Ausdehnung, ihre Majestät, ihr unerbittlicher Geist, aber nur wenige von ihnen haben Songs über New York geschrieben, die den Status „zeitlos“ erreicht haben.

Einer davon ist Frank Sinatra, der die Stadt in der inoffiziellen Hymne „New York, New York“-Song mit den Worten „If I can make it there, I’ll make it anywhere“, also wenn ich es hier schaffe, schaffe ich es überall, besang. New York ist die Hauptstadt der Träumer, das wird auch in dem 2009 veröffentlichten Duett „Empire State of Mind“ von Rapper Jay-Z und Alicia Keys deutlich. Der Refrain ist bereits nach wenigen Jahren absoluter Kult, spiegelt er doch all das wieder, wofür NYC steht:

In New York,
Concrete jungle where dreams are made of
There’s nothin‘ you can’t do
Now you’re in New York
These streets will make you feel brand new
Big lights will inspire you
Let’s hear it for New York, New York, New York

Rapper Jay-Z und Soul-Sister Alicia Keys in ihrem Welt-Hit

„Empire State of Mind“

Oder lassen wir noch Schauspielerin Sarah Jessica Parker zu Wort kommen, die als Carrie Bradshaw in der Serie „Sex and the City“ den Mythos New York in die Welt trug: „Man kann nicht in New York leben und sich für die wichtigste Person der Stadt halten; es geht einfach nicht. Es gibt zu viele andere wichtige Menschen hier.“

Von Giants und Yankees

New York ist aber auch eine komplett sportverrückte Stadt. In den vier großen amerikanischen Sportligen gibt es jeweils zwei Teams aus New York. In der NFL gelten die Giants mit vier Super Bowl Siegen als eines der erfolgreichsten Teams der Geschichte. Die benachbarten Jets konnten dagegen nur einmal (1969) den prestigeträchtigen Titel holen. Seit 2010 schafften es die Grün-Weißen nicht einmal mehr in die Playoffs.

Vor allem Baseball wird im „Big Apple“ groß geschrieben, insbesondere dank der Yankees. Diese sind das mit Abstand erfolgreichste Team in der Geschichte der MLB mit 27 World-Series-Titeln. Zudem gewannen die in der Bronx angesiedelten Mannen 40 Mal die American League. Die Yankee-Cap mit dem berühmten NY-Logo genießt weltweit Kultcharakter und wird selbst von Menschen getragen, die gar keine Ahnung von Baseball haben. Auch in der urtypischen US-Sportart gibt es mit den Mets ein zweites Team in der Stadt. Die größten Erfolge des in Flushing im New Yorker Bezirk Queens beheimateten Teams waren die Siege der World Series 1969 und 1986, wobei der Sieg der Miracle Mets 1969 als eine der größten Sensationen der Baseballhistorie gilt.

Ähnlich beliebt ist bei den New Yorkern Basketball. Das Team der Knicks hatte seine glorreiche Zeit in der Patrick Ewing-Ära in den 1980er und 1990er Jahren. Ihre Heimspiele tragen die Knickerbockers, so der komplette Name, im Madison Square Garden aus. Das Konkurrenzteam der Brooklyn Nets zog 2012 – auch dank der Initiative von Miteigentümer Jay-Z – in den New Yorker Stadtteil Brooklyn und erfreut sich seitdem einer richtig großen Fanbase.

Last but not least sei noch die NHL erwähnt. Eishockey spielt im Nordosten der USA stets eine gewichtige Rolle und so sind auch die Rangers, die so wie die Knicks ihre Heimspiele im Madison Square Garden austragen, eine fixe Größe. Einer der größten Konkurrenten der Rangers sind die New York Islanders, die eigentlich auf Long Island zu Hause sind, momentan bis zur Fertigstellung einer neuen Arena ihre Heimspiele aber in Brooklyn austragen.

Der Besuch einer Sportveranstaltung aus den vier erwähnten Ligen lohnt auf jeden Fall. Abhängig vom jeweiligen Zeitpunkt lässt sich eigentlich beinahe das ganze Jahr über etwas finden.

Majorgolf in Bethpage

Stichwort Long Island und damit der Übergang zum Thema Golf. In Farmingdale liegt der Bethpage State Park, der vor allem für seine fünf großartigen 18-Loch-Golfplätze bekannt ist. Diese werden in aufsteigender Reihenfolge der Schwierigkeitsgrade Gelb-, Grün-, Blau-, Rot- und Schwarzplätze genannt. Im Jahr 2002 war der Bethpage Black Course der erste öffentliche Platz, an dem die US Open veranstaltet wurden. Tiger Woods gewann und beendete damals als einziger Golfer das Turnier unter Par. Dieses ging als eine der schwierigsten und aufregendsten US-Open in die Geschichte ein und brach sämtliche Besucherrekorde. 2009 war Bethpage Black erneut Gastgeber der US Open, die jedoch von sintflutartigen Regenfällen überschattet wurden. Lucas Glover konnte bei dem Turnier, das erst am Montag beendet werden konnte, schließlich seinen ersten und bislang einzigen Majorsieg feiern.

Nun, 10 Jahre später, gibt es in Farmingdale endlich wieder Majorluft zu schnuppern, denn von 16.-19. Mai steigt am Bethpage Black Course das zweite Major des Jahres, die PGA Championship. 2019 ist ja das Jahr, wo der gesamte Terminkalender der großen Touren ordentlich durcheinander gewirbelt wurde. Der Auslöser des Terminkarussells war die Vorverlegung der PGA Championship vom August in den Mai. Normal war das Highlightevent der PGA of America immer das vierte und letzte Major des Jahres und auch als „Glory’s Last Shot“ bekannt. Irgendwie konnte das Turnier in puncto Popularität aber nie so ganz mit Masters, US Open und The Open mithalten, insofern erhofft man sich mit dem neuen Termin im Mai, dies zu ändern.

Spektakuläres Golf gepaart mit frenetischen Fans ist auf dem ikonischen Public Course auf Long Island garantiert. Als Titelverteidiger um die Wanamaker Trophy geht Brooks Koepka in das Turnier, der 2018 in Bellerive eine Klasse für sich war. Gespannt wird man natürlich auf den Auftritt von Tiger Woods sein, der als frisch gebackener Masters-Champion nach New York reisen wird. Und noch ein kleiner Blick voraus, denn 2024 wartet ein weiteres, richtig großes Highlight auf die Fans in New York: der Ryder Cup wird dann die besten Spieler Europas und der USA im ikonischen Vergleichskampf herausfordern.

Der Bethpage Black Course ist wie erwähnt ein reiner Public Course, somit für jedermann offen und bespielbar. Seit 2010 beträgt der Wochenendpreis von Bethpage Black für 18 Löcher 75 US-Dollar für Einwohner des Staates New York und 150 US-Dollar für Nicht-Einwohner. Für Golfer gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Runde auf dem beliebten Black Course zu sichern. Um sich für eine Startzeit anzumelden, müssen Gäste ihren Führerschein beim Reservierungssystem des Parks hinterlegen lassen. Zu beachten ist aber, dass Einwohner von New York sieben Tage im Voraus eine Startzeit reservieren können, während Gäste nur zwei Tage vor dem beabsichtigten Spieltermin ab 19:00 Uhr reservieren können. Walk-ups werden ebenfalls akzeptiert, obwohl diese Option häufig erfordert, dass Golfer die ganze Nacht auf dem Parkplatz warten müssen.

Golf and the City

Die berühmtesten Golfplätze New Yorks befinden sich naturgemäß außerhalb der Stadtgrenzen, eben auf Long Island oder auch in New Jersey. Doch selbst Besucher der Millionenmetropole können im Betondschungel ihrem Lieblingshobby frönen. So ziemlich jeder hat in einem Hollywoodfilm schon mal die mehrstöckige Driving Range am Chelsea Pier gesehen, die immer wieder gerne als Motiv für Filmaufnahmen hergenommen wird. Man schätzt, dass rund 350.000 Kunden jedes Jahr zum Eingang an Manhattan’s 11th Avenue pilgern und dort von den 52 Teeboxen rund 17 Millionen Bälle Richtung Hudson River schlagen. Dazu gesellen sich dann auch noch mehr als 16.500 Stunden an Golflektion – ein wahrlich profitables Business für die Teaching Pros der Anlage.

Seit 2017 gibt es im Flatiron District, direkt an der berühmten Fifth Avenue, eine hochmoderne Indoorgolfanlage mit dem Namen Five Iron Golf. Diese hat die Golfkultur Manhattans auf eine neue Ebene gehoben. Gründer Mike Doyle sorgt dabei für ein neu interpretiertes High-Tech-Inklusiv-Golf-Erlebnis für Golfspieler und Nicht-Golfer. Für den „Serious Golfer“ bietet Five Iron Full-Swing-Simulatoren, Trackman-Unterrichtsstudios, sieben Lehrer, Übungsstunden, Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schläger, Duschen, kostenlose Leihschläger und hausinterne Club Fitting-Spezialisten.

Dazu haben alle Five Iron’s Standorte einen kompletten Barservice mit Essen im Angebot sowie Spiele wie Tischtennis, Shuffleboard oder Pool Billiard, Breitbildfernseher für Sportübertragungen, NFL Sunday Tickets, ein regelmäßiges Women & Wine-Event und vieles mehr. Dass das Konzept zu funktionieren scheint, demonstriert auch die Eröffnung der zweiten Five Iron Anlage, die Anfang des Jahres im Financial District in Lower Manhattan seine Pforten öffnete.

 

Lower Manhattan blüht auf

Downtown Manhattan erfreut sich momentan ohnehin eines neuen Booms und ist der perfekte Ausgangspunkt für jeden New York-Besucher. Midtown, Brooklyn und Jersey City sind allesamt nur wenige Zugstationen entfernt. Die mehr als 400.000 Pendler, die täglich durch Lower Manhattan müssen, profitieren von einem der umfassendsten Transportnetzwerke der Welt. Der Financial District, der 2001 durch den Terroranschlag 9/11 in Mitleidenschaft gezogen wurde, blüht seit einigen Jahren wieder so richtig auf. „Down is what’s Up!“, lautet der Leitspruch der Downtwon Alliance, die Lower Manhattan wieder zu einem der angesagtesten Viertel New Yorks machen möchte.

Seit 2001 wurden fast sieben Milliarden Dollar in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Lower Manhattan investiert. Die Projekte reichten von neuen Fährenterminals bis hin zum spektakulären Fulton Center und haben einige der bekanntesten öffentlichen Bereiche in New York City geschaffen. Im Jahr 2016 wurde der World Trade Center Transportation Hub eröffnet, der den Zugang zum NJ PATH sowie eine virtuelle Untergrund-Verbindung vom Brookfield Place zum One und 4 World Trade Center und zum Fulton Center ermöglicht.

Öffentliche und private Investitionen in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar haben das Gebiet südlich der Chambers Street vollständig verändert. In Lower Manhattan befinden sich immer noch einige der wichtigsten Finanzdienstleistungsunternehmen der Welt, der Büromarkt ist jedoch durch einen vielfältigen und dynamischen Unternehmensmix gekennzeichnet. Mehr als 800 Unternehmen für Technologie-, Werbe-, Medien- und Informationsdienstleistungen sind in Lower Manhattan zu Hause. Eine wachsende Zahl von gemeinnützigen, Architektur-, Design-, Mode- und Ingenieurbüros profitiert von der einzigartigen Architektur von Lower Manhattan und dem beispiellosen Transitzugang. Lower Manhattan ist mit über 89 Millionen Quadratmetern Handelsfläche und 300.000 Mitarbeitern das zweitgrößte Geschäftsviertel in New York City und das viertgrößte Bundesland.

 

Luxuriöser AKA-Komfort

Bleibt eigentlich nur noch die Frage nach der Unterkunft. In New York City gibt es ja Hotels wie Sand am Meer, in allen Preis- und Qualitätsklassen, vom absoluten Luxussegment bis hin zu biederen, schäbigen Absteigen. Wer mit Familie reist oder gerne den Komfort und die Annehmlichkeiten eines gediegenen Apartments schätzt, der ist in den Häusern der AKA-Marke gut aufgehoben. In New York gibt es gleich sechs unterschiedliche Locations, u.a. am Central Park, am Times Square, in Tribeca oder bei der Wall Street im Financial District in Lower Manhattan.

Das AKA Wall Street ist ideal für Geschäfts- und Urlaubsreisende, die nach luxuriös eingerichteten Unterkünften und professionellen Business-Apartments im Finanzviertel von Manhattan suchen. Sie verbindet klassische Architektur mit modernem Design und Effizienz, mit offenen Räumen und viel Tageslicht. Das AKA Wall Street verfügt über 132 geräumige und raffinierte Luxusapartments in Lower Manhattan, die durch hervorragende Annehmlichkeiten für den Aufenthalt ergänzt werden. Zu den Zusatzeinrichtungen vor Ort gehören ein Technogym-Fitnesscenter, eine Dachterrassen-Lounge, ein Privatkino, ein Geschäfts- und Konferenzzentrum und der Blue Ribbon Federal Grill, ein spannendes, neues Restaurant der Bromberg-Brothers.

Der AKA-Brand steht für Balance zwischen dem Platz und dem Komfort einer voll ausgestatteten Luxus-Wohnanlage und dem Stil und der Gastfreundschaft eines intimen Hotels. Das Unternehmen wurde für wöchentliche und monatliche Aufenthalte konzipiert und bietet anspruchsvolle Studios, Ein- und Zweizimmerwohnungen mit außergewöhnlichen Business-, Wellness- und Lifestyle-Annehmlichkeiten in den berühmten New Yorker Stadtteilen, sowie auch noch in Los Angeles, Philadelphia, Washington und London. Von der BBC wurde die AKA-Kette sogar als führende internationale Luxusmarke für Langzeitaufenthalte bezeichnet.