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Campillo und der Dolch


Nach langen acht Jahren ist es endlich soweit: Der Spanier Jorge Campillo gewinnt mit der Trophée Hassan II in Marokko sein erstes Turnier auf der European Tour. In den USA siegt ein Spanisch-amerikanisches Duo .

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In 228 Turnierstarts auf der European Tour war Jorge Campillo durchaus nah dran. Sechs Mal landete der Spanier auf dem zweiten Platz, darunter zwei Mal im vergangenen Monat. 28 Top-Tens standen ebenfalls in der Bilanz. Es wurde also durchaus Zeit, dass der mittlerweile 32-Jährige auch mal ganz oben auf dem Treppchen steht. In Marokko, auf dem Platz des Prinzen Moulay Rachid, der sein Turnier nach dem Namen seines Vaters Trophée Hassan II. nennt, war es dann endlich soweit. Mit 283 Schlägen (-9) holte sich Campillo bei windigen Bedingungen vor den beiden US-Amerikanern Sean Crocker und Julian Suri sowie dem Südafrikaner Erik van Rooyen (alle -7) den Titel, 416.660 Euro Preisgeld und einen verzierten Dolch als Trophäe.

Nach dem Titelgewinn auf dem Kurs Royal Golf Dar Es Salam sprach Campillo über die lange Wartezeit zum ersten Titel. „Es ist schwierig zu beschreiben. Es war definitiv ein langer Weg. Ich bin dankbar, aber es hat eigentlich zu lang gedauert. Aber ich bin stolz sagen zu können, dass ich ein Sieger auf der European Tour bin.“

Schwab in den Top Ten

Der Österreicher Matthias Schwab lieferte mit Scores von 70, 73, 74 und 73 (-2) für Platz neun ein gutes Turnier ab und spielte etwas mehr als 47.000 Euro Preisgeld ein.

Maximilian Kieffer und Marcel Siem landeten auf Rang 49 (+5). Bernd Ritthammer und Max Schmitt waren am Cut gescheitert

US PGA Tour: Team-Format in Louisana

Auf der US PGA Tour in den USA flogen die Profis auf dem TPC Louisana ein. Allerdings zu einem besonderen Format. Denn bei der mit 7,3 Millionen US-Dollar dotierten Zurich Classic of New Orleans ging im Team um Preisgeld und Punkte für den FedExCup. Gespielt wurden die Formate Klassischer Vierer und Bestball.

Mit am Start waren auch zwei deutsche Teilnehmer. Alex Cejka kam mit dem US-Amerikaner Alex Prugh auf Scores von 63, 71, 64 und 72 Zähler (-18) und beendete das Turnier auf Rang 13. Zwei Schläge mehr benötigten Stephan Jäger und J.T. Poston (62+70+67+73/-16) für Rang 22.

Den Titel holten sich Jon Rahm und Ryan Palmer, die mit 29 unter Par von den Ryder-Cup-Helden Sergio Garcia und Tommy Fleetwood (-26) blieben.

Der Schlag des Tages – und vor allem die witzigste Einlage – gelang jedoch Graeme McDowell, der mit einem Wedge einlochte und danach erst einmal Platz nahm. Aber seht selbst …