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Saisonende und OP für Wiesberger


Nach Absage von der The Open Championship muss sich Bernd Wiesberger einer Handgelenksoperation unterziehen. Die Rückkehr zum Turniergolf ist erst für 2019 geplant.

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Saison-Aus für Bernd Wiesberger. Der Österreicher teilte in einer Aussendung heute mit, dass er sich am 18. Juli einer Handgelenksoperation unterziehen wird. Obwohl der Heilungsverlauf zum großen Teil positiv verlaufen sei, gäbe es noch geschädigte Strukturen, welche nun chirurgisch stabilisiert werden müssen.

Die Anfang Mai im Rahmen einer Sponsorenrunde zugezogene Handgelenksverletzung wird Österreichs Nummer 1 noch länger zu einer Zwangspause zwingen als zu Beginn gedacht. Bei weiteren Untersuchungen mittels MRT und Ultraschall wurde festgestellt, dass die ursprünglich therapierte Verletzung, ein Anriss der Sehne, vollständig verheilt und die Sehne somit voll belastbar ist. Allerdings wurden beim Verletzungsereignis auch umliegende Strukturen beschädigt, welche die Aufgabe haben, die Sehne bei Rotations- und Drehbewegungen in ihrer Position zu stabilisieren. Da eine weitere Schädigung der verletzten Strukturen nicht befürchtet wurde, war ein Einstieg ins Golftraining wieder möglich. Dieses ist allerdings nicht zufriedenstellend ausgefallen.

„Über mehrere Tage hinweg habe ich versucht die Distanz meiner Schläge zu steigern und das Gefühl für die Schwungbewegung wiederzuerlangen. Leider fühlen sich auch kleinere Schwünge nicht stabil an und nach längerer Belastung kommt es zu Schwellungen im Handgelenk“, meinte Wiesberger nach den Trainingseinheiten. Als Konsequenz daraus wird sich Bernd Wiesberger am Mittwoch, 18.7. einem operativen Eingriff unterziehen, mit dem Ziel, die Sehne an ihrer natürlichen Position zu stabilisieren. Die Operation wird in einer Spezialklinik in England durchgeführt werden. Nach der OP wird der linke Arm für 6 Wochen mittels Schiene ruhiggestellt. Danach ist ein Rehabilitations- und Kräftigungsprogramm für 4-6 Wochen vorgesehen, um die volle Beweglichkeit im Handgelenk wieder zu erlangen. Erst danach ist wieder daran zu denken mit dem Golftraining zu beginnen. Mit einer Rückkehr von Österreichs Nr. 1 zum Turniergolf ist demnach in dieser Saison nicht mehr zu rechnen.

„Der Schritt ist mir nicht leichtgefallen. Ich habe nun seit 10 Wochen am Comeback gearbeitet und wollte das ohne OP schaffen. Ich erwarte mir vom Eingriff, dass das verletzte Handgelenk wieder vollständig belastbar sein wird und ich auch vom Schlaggefühl her keine Kompromisse eingehen muss. Ich werde mir die Zeit nehmen und 2019 gut vorbereitet ins Turniergolf zurückkommen.“