Onoff

Made in Japan


Die japanische Handwerkskunst aus dem Hause ONOFF findet auch in Europa vermehrt Anerkennung.

Von: Michael F. Basche

Monozukuri. Das ist japanisch und lässt sich übersetzen mit „Sachen machen“. Doch Monozukuri ist mehr als Handwerks- oder Fertigungskunst. Es ist eine Haltung. Eine Philosophie der Wertschöpfung, die exzellente Produkte und Dienstleistungen hervorbringt, zu deren Qualität das stete Streben nach Entwicklung, nach Verbesserung gehört. Monozukuri ist das, was gemeint ist, wenn man von „Made in Japan“ spricht. So sehen sie es jedenfalls bei ONOFF, und so werden die Golfschläger mit dem charakteristischen Quadrat-Logo gebaut.

Seit 18 Jahren bereichert die Marke aus Higashikurume in der Präfektur Tokio den schwierigen Markt für Golf-Equipment mit erlesenem Material und gehört zu den wenigen Herstellern, die Köpfe und Schäfte in der eigenen Fabrik produzieren und damit eine besonders harmonische Abstimmung gewährleisten. Das kommt nicht von ungefähr, basieren die Karbonröhren doch auf einer fast 60-jährigen Expertise des Mutterunternehmens Globeride in der Fertigung von hochwertigen Angelruten und von Schäften für Golfschläger.

2009 wurde die weltbekannte Angelgeräte-Marke Daiwa zur Globeride Inc., die sich laut Eigendarstellung zum Ziel gesetzt hat, das sportliche Leben der Menschen zu bereichern. Auch mit den Erzeugnissen der Edelschmiede ONOFF, die auf die Bedürfnisse des Golfers auf dem Platz („on“) und auf sein Lebensgefühl jenseits von Fairways und Grüns („off“) ausgerichtet sind: „Wir glauben, dass Golf für viele die Art zu leben widerspiegelt“, heißt es auf der Webseite. Dazu gehöre „Spaß, der Wunsch das Beste zu geben, die Beachtung von Regeln und Anstand, eine sportlich faire Haltung, Naturgenuss und das Auskosten des Lebens“. Ziemlich folgerichtig lautet der ONOFF-Claim denn auch „Golf matters“, Golf bringt‘s!

Auf der Wiese sollen es die drei aktuellen Kollektionen bringen. ONOFF, das von CALIGARI GOLF in Bad Ragaz/Schweiz als Distributor für Europa vertreten wird, versteht seine Schläger nicht bloß als Werkzeuge, sondern als Verlängerung des Spielerkörpers. Ohnehin zählt in Japan zuvorderst stets technische Innovation. So ist die Serie „AKA“ (Rot) bei aller Benutzerfreundlichkeit auf Akkuratesse und maximalen Distanzgewinn ausgelegt. Besonders stolz ist man auf das Holz 3, genannt „FW3 Radical“, und seinen Titan-Kopf mit Tungsten-Sohle, gemäß Produktbeschreibung ein „Weitenjäger“.

„KURO“ (Schwarz) wiederum ist die sportliche Linie von ONOFF, dabei fehlerverzeihend, stabil und benutzerfreundlich – egal, ob es sich um Hobbyspieler oder Top-Professionals handelt. Die „KURO“-Schläger wurden in Zusammenarbeit mit Shingo Katayama entwickelt, der japanische Golfstar ist gleichzeitig ONOFF-Botschafter.

Die Damenreihe „Lady“, last but not least, ist eine ziemlich bunte Angelegenheit. Vier Farbvarianten gibt‘s beim Griff, sechs beim Schaft, aber auch Wunschfarben und das farbliche Design der Köpfe sind möglich, macht summa summarum 96 Kolorierungskombinationen. Weil‘s aber beim Golf nun mal nicht vorrangig auf einen stylishen Look ankommt, sind die ultraleichten „Ladys“ vollgepackt mit Technik, um bei einfacher Handhabung viel Länge zu erreichen.

In der „Labospec“-Abteilung schließlich regiert Handarbeit. Hier entstehen Sondermodelle sowie maßgefertigte Schläger nach Kundenwunsch, wird auch das Fitting für die drei Produktionsserien angeboten, „bedienen“ sich zudem Shingo Katayama und andere vom Unternehmen unterstützte japanische Tour-Pros.

Abgerundet wird die Angebotspalette durch geschmiedete Wedges, den 4-Piece-Ball „SD247S“ und ein umfangreiches Sortiment an hochwertiger Ausstattung: Golfbags und Schuhe, Taschen und Handschuhe, Kopfbedeckungen und Schirme, Bekleidung von der Socke bis zum Regenanzug, dazu Accessoires wie Schlägerhauben, Scorekarten-Etuis oder Pitchgabeln. ONOFF versteht sich eben als Lifestyle-Sportmarke.

http://www.onoffgolf.eu