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Klein, aber oho: Molinari siegt in Wentworth


Francesco Molinari holt mit fehlerlosem Spiel den Sieg bei der BMW PGA Championship in Wentworth.

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Die BMW PGA Championship ist bekannt als „Flagship-Event“ der European Tour und Teil der hochdotierten Rolex Series. Auch in diesem Jahr traf sich die europäische Golfelite im Wentworth Club im Südwesten von London zum ultimativen Showdown, der von mehr als 111.000 Zuschauern begleitet wurde. Der West Course präsentierte sich dabei in so gutem Zustand wie noch selten zuvor und auch das Wetter zeigte sich großteils von einer freundlichen britischen Seite. Kein Wunder also, dass sich die Topstars den Sieg untereinander ausmachten. Nach zwei Tagen hielt der vierfache Majorsieger Rory McIlroy einen komfortablen Drei-Schläge Vorsprung, was BMW PGA Championship-Titelverteidiger Alex Noren zu der scherzhaften Bemerkung veranlasste, dass er wohl demnächst mit dem Golfspiel aufhören wird.

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Molinari dreht auf

Doch am Wochenende konnte der nordirische Superstar nicht an die Leistungen der Vortage anschließen, was vor allem der Italiener Francesco Molinari für sich zu nutzen wusste. Der ausgesprochene Wentworth-Spezialist (bei den vergangenen sechs Auflagen kam er fünf Mal in die Top-10) drehte trotz geriner Körpergröße (Molinari misst gerade Mal 172 cm) mit beeindruckender Konstanz in den beiden Finalrunden den Spieß um und triumphierte mit zwei Schlägen Vorsprung vor McIlroy. Noren, der seine Karriere natürlich fortsetzen wird, teilte sich den dritten Platz mit dem Dänen Lucas Bjerregaard. Für seinen fünften und bedeutendsten European-Tour-Sieg nahm der 35-Jährige Molinari einen Scheck über 1,17 Mio. US-Dollar (Gesamtpreisgeld: 7 Mio. US-Dollar) entgegen.

„Dieser Titel fühlt sich großartig an“, sagte Molinari, „Ich war so oft nah dran am Triumph und habe es bisher doch nie geschafft. Wenn ich mir einen Turniersieg hätte aussuchen können, dann wäre es der bei der BMW PGA Championship gewesen.“

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