BMW

Es pept in Wentworth


Beim Celebrity ProAm der BMW PGA Championship in Wentworth teeten Stars wie Sänger Niall Horan und Manchester City-Coach Pep Guardiola auf.

Von:

Es gibt ProAm’s und es gibt das Celebrity ProAm der BMW PGA Championship in Wentworth. Letzteres sucht seinesgleichen und erhält man eine Einladung dieses spielen zu dürfen, sagt man nicht „Nein“.

Mehr als 20.000 Zuschauer und Fans machten sich bereits am Tag vor Turnierbeginn des Flagshipevents der European Tour auf den Weg nach Virginia Water, südwestlich von London, um sowohl die Stars der Golfszene, aber auch jede Menge Celebrities live beim Golfspiel zu beobachten. Und so gaben sich auch in diesem Jahr wieder Stars aus Film, Fernsehen, Musik, Sport und Business die Klinke in die Hand. One Direction-Sänger Niall Horan zog naturgemäß die meisten Leute, oder besser gesagt Teenies, an. Gemeinsam mit Ex-US Open Champion Graeme McDowell bespielte er die 18 feinen Löcher des West Course im Wentworth Club.

Sein viel beachtetes BMW PGA Celebrity ProAm Debüt gab Pep Guardiola, der im Anschluß resümierte; „Der West Course ist zu schwer für mich. Es ist ein wundervoller Golfplatz – aber eher für Profis.“ Der ehemalige FC Bayern Coach, der in dieser Saison Manchester City zum englischen Meistertitel führte, spielt ein Handicap von -12 und genoß dennoch den Tag in vollen Zügen. „Mit Tommy Fleetwood zu spielen, war ein großartiges Erlebnis. Wenn man es aus nächster Nähe erlebt, merkt man erst, wie unglaublich gut er ist. Es war ein wundervoller Tag, aber ich werde immer schlechter von Saison zu Saison. Ich habe leider einfach zu wenig Zeit zum Golf spielen.“

BMW

Spaßfaktor

ProAms wie jenes in Wentworth machen den Golfsport zweifelsfrei auch für Leute attraktiv, die sonst niemals auf die Idee kämen, live zu einem Turnier zu gehen. Sie kommen um einen Niall Horan zu sehen und erkennen plötzlich, wie faszinierend und beeindruckend die Leistungen der Profigolfer im Vergleich zu jenen der Amateure sind. Doch auch die Pros geniessen das Spiel mit den Berühmtheiten, was bei ProAms auf der Tour nicht immer der Fall ist. Der belgische Ryder Cup-Star Thomas Pieters erzählt mir etwa, ProAms in China seien die Schlimmstn und alles andere als ein Vergnügen. „Das Format „Par is your Friend“ (Anm. es zählen im Team-Modus nur Netto Birdies) kennen die dort nicht. Da wird auch noch der 15. Schlag ausgespielt“ so Pieters. „Und es wird nicht ein Wort englisch gesprochen, das kann ganz schön zäh sein.“

Richtig angenehm dagegen gestaltet sich das ProAm mit Rafa Cabrera-Bello. Der sympathische Spanier, der seinen Wohnsitz in Dubai hat, kämpft aktuell ein wenig mit seiner Form, hat das Ziel Ryder Cup im September aber noch nicht aufgegeben. Nach seinem erfolgreichen Debüt vor zwei Jahren in Hazeltine hat Rafa Blut geleckt und möchte in den kommenden Wochen, wo viele große Turniere anstehen, sich im Ryder Cup-Ranking nach vorne schieben. Der Spanier ist übrigens der Inbegriff eines Weltenbummlers. Den Winter verbringt er großteils in Dubai, unter dem Jahr bereist er die Welt und, wenn er mal Wochen frei hat, verbringt er sie entweder in seiner Heimat, den Kanarischen Inseln, oder in Schweden bei der Familie seiner Frau Sofia.

Privat