Justin Thomas – 10 Dinge über die neue Nr. 1


Justin Thomas ist die neue Nummer eins der Golfwelt. Justin, wer? Justin, der!

Von: Frieder Pfeiffer

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Justin Thomas spielte im Finale der Players Championship 2018 eine 66er Runde – genug für den benötigten ordentlichen Satz nach vorne im Leaderboard. Es war geschafft. Dabei hatte er den Cut gerade so an der Kante geschafft. Zwei Tage später also die Erlösung. Wochenlang hatte die Szene darauf gewartet, Dustin Johnson, der 15 Monate ganz oben thronte, wehrte sich. Nun ist es allerdings soweit. Thomas, 25 Jahre alt, ist der 21. Spieler seit Bernhard Langer 1986 an der Spitze der Golf-Weltrangliste und der siebte US-Amerikaner. Er ist gleichzeitig der viertjüngste. Jünger waren nur: Jordan Spieth, Tiger Woods und Rory McIlroy.

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Thomas ist eine Nummer eins, die sich angekündigt hat. Lange im Schatten von Spieth gestanden, explodierte er in den vergangenen Monaten. Seit Beginn des vergangenen Jahres hat er sechs Siege auf der US PGA Tour gesammelt – darunter Major-Titel Nummer eins bei der PGA Championship 2017. In dieser Saison hat er bereits zwei Siege und fünf Top Tens in gerade einmal 13 Starts in der Vita. Natürlich führt er die FedEx-Wertung an.

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“Die Nummer eins zu sein, ist eine große Leistung. Aber wichtiger ist für mich, das auch zu bleiben. Ich bin sehr stolz auf das Erreichte, ich nehme es nicht als selbstverständlich hin. Ich werde den Moment genießen, aber ich werde weiter hart arbeiten und mich darauf konzentrieren, jede Woche wieder vorne mitspielen zu können.“

Justin Thomas

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Keiner schlägt härter pro Kilogramm Körpergewicht als Justin Thomas. So schreibt zumindest Golf Digest und hat damit wohl recht. Thomas wiegt offiziell gerade 72 Kilogramm. Bei seinem Major-Sieg im vergangenen Jahr bei der PGA Championship war er dafür aber der längste Abschläger mit durchschnittlich 328 Yards. Seine Spezialität: Wie ein Kugelstoßer, stemmt er sich im Treffmoment nach oben, vor allem sein vorderes Bein hebt ab. Apropos PGA Championship: Sein Erweckungserlebnis hatte er 2000 im Alter von sieben Jahren. Da sah er Tiger Woods in Valhalla genau dieses Major gewinnen – und wollte ab diesem Zeitpunkt Golfprofi werden. Die VHS-Kassette vom Finaltag hat er nach eigenen Angaben rund 50 Mal gesehen.

 

All the prep work is done.. Time to get this thing going 👊🏽 #flamingopants #5wood

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Golferfamilie: Justin Thomas‘ Vater war Golfpro, sein Opa ebenfalls. Wie war das noch einmal mit den Genen? Seine Mutter macht auch was mit Golf – sie ist der größte Fan der neuen Nummer eins.

 

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Tatsache: Justin Thomas war noch nie Mitglied des US-Ryder-Cup-Teams. Dafür hat er es in einem anderen Team noch sehr viel weiter gebracht (genau, der Typ links oben).

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Gemeinsam mit Jordan Spieth spielt er vor gut zehn Jahren das Evian Junior Masters in France. Seither sind sie Freunde. Und beide Major-Sieger. Und beide die Nummer eins der Welt – wenn auch nicht gemeinsam. Dennoch: sehr besondere Potenziale für nerdige Gesprächsthemen. Golf, vielleicht?

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Freundin: Jillian Wisniewski. Sie ist nicht so präsent wie die Frau der bisherigen Nummer eins. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Seinen Sieg bei der PGA Championship hätte sie dann aber doch fast zu umpräsent erlebt. Nämlich gar nicht. Weil nicht präsent vor Ort in Quail Hollow. Um 19 Uhr wäre ihr Flug gegangen an diesem Sonntag. Thomas sagte aber, sie solle ihn verschieben, denn: „Ich werde es schaffen.“ Sie buchte um, er buchte den Major-Sieg. Sie war präsent.

Holidays are better with some arm candy like this 😍🇺🇸

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Seine Heimat: Kentucky. Genau, Whiskey. Und was sonst, Herr Thomas?

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Musikgeschmack: Hip-Hop. Seine Schläger zieren keine Initialen oder Glücksnummern, nein, Justin Thomas schwört auf Rap-Zeilen. Mount Up!