Foto: St Andrews Links

Masson sprintet nach oben


Caroline Masson wird in den Top 50 der Weltrangliste geführt, Rory McIlroy hat eine eigene Meinung zum Masters und Tiger Woods spielt erstmals einen Eisensatz von TaylorMade. Die Nachrichten der Woche in der Zusammenfassung.

Von: Timo Schlitz

Wird 2018 die erfolgreichste Saison auf der LPGA Tour für die Deutsche? Mit Platz 7 bei der LPGA Mediheal Championship in San Francisco sicherte sich Caroline Mason zum dritten Mal in dieser Saison eine Top-Ten-Platzierung auf der US-Tour. Masson über ihre aktuelle Form: „Ein LPGA-Sieg ist aufgrund der brutal starken Konkurrenz immer schwieriger zu erreichen. Aber man muss an seine Chance glauben und beständig an die Tür klopfen, dann klappt es auch irgendwann. Ich bin auf jeden Fall mit meinem Spiel im Moment sehr zufrieden, auch wenn ich auf den Grüns noch zu viele Chancen liegen lasse“, so die 28-Jährige. Im Rolex World Ranking wird Masson seit dieser Woche als beste Deutsche auf Position 46 geführt.

Der Sieg an der Westküste ging übrigens an Lydia Ko, die trotz ihrer unglaublichen Karriere eine längere Durststrecke hinter sich hat. Dieser Schlag auf der 18 zeigt, warum sie eine der besten Spielerinnen der Welt ist.

Zu Beginn der Wells Fargo Championship kam von Rory McIlroy folgende Aussage: „Das Masters ist das wichtigste Turnier der Welt geworden. Ich habe kein Problem damit, das so zu sagen. Die US Open oder die Open Championship können da nicht mithalten. Es ist das größte Turnier der Welt, hat die meisten Zuschauern, den unglaublichsten Hype – in Augusta ist das alles zusammen.“ Einen Tag später relativierte der Nordire das dann ein wenig. „So habe ich es nicht gemeint. Ich habe versucht, den Bezug dazu herzustellen, wo die US Open und die Open vor 50 Jahren standen. Zu dieser Zeit waren diese die wichtigeren Turniere. Ich wollte in keinster Weise respektlos wirken.“ McIlroy, der am 4. Mai seinen 29. Geburtstag feierte, hat im Jahr 2011 die US Open und im Jahr 2014 die British Open gewonnen.

Justin Thomas – der Heiratsvermittler

Druck? Druck!

John Peterson muss in den kommenden drei Wochen 318.096 Dollar Preisgeld einspielen, um seine Tourkarte zu halten. Andernfalls möchte er aufhören, Golf zu spielen!

Starker Trickshot

Tiger Woods gewinnt …

… allerdings bei einem Pro-Am. Zusammen mit den Amateuren Gregg Hendrix (SEFA Group), Scott Lampe (Hendrick Motorsports) und dem 17 Jahre jungen Shahbaz Hashmi (Sieger eines First Tee-Wettbewerbs) gewann Team Woods mit einem Netto-Resultat von 56 Schlägen das Pro-Am im Quail Hollow CC. Interessant: Der 42-Jährige hatte zum ersten Mal einen Eisensatz von TaylorMade im Bag.

„Ich will es nicht vergleichen, aber hey, Donald Trump ist unser Präsident. Er wurde gewählt. Akzeptiert das. Das ist unser Präsident. Patrick Reed, ob du ihm magst oder nicht, hat das Masters gewonnen. Er ist rausgegangen und hat sich den Sieg geholt. Da hat keine Politik mitgespielt. Er hat einfach besser als alle anderen in dieser Woche gespielt und jeden einzelnen geschlagen.“

Rickie Fowler über den Masters-Sieg von Patrick Reed