Foto: St Andrews Links

Vom Ryder Cup zum Schlägerwurf


Irland wirbt um die Austragung des Ryder Cup in 2026, Thomas Björn zeigt Humor und Sergio Garcia übt sich im Schlägerweitwurf. Die Nachrichten der Woche in der Zusammenfassung.

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Der irische Unternehmer John Patrick „JP“ McManus möchte den Ryder Cup in sein Luxusresort Adare Manor holen. „Es wäre großartig für Adare, für Limerick und für Irland, wenn wir den Ryder Cup bekommen würden. Mit dem Ryder Cup zieht man unglaublich viele Besucher in das Land und die komplette Wirtschaft erhält einen Schub. Wir haben unseren Namen in den Hut geworfen und erklären, dass wir ihn liebend gerne austragen würden. Ich glaube, dass wir die richtigen Voraussetzungen dafür haben“, so der Millionär, der Mitbesitzer des Sandy Lane Resorts auf Barbados ist und Tiger Woods zu seinen Freunden zählt. In die Hotelanlage und den Platz wurden kürzlich rund 70 Millionen US-Dollar investiert. Tom Fazio hat den Parkland-Kurs von Robert Trent Jones einem Re-Design unterzogen: Die Grüns wurden stark verändert und 77 neue Abschläge gebaut. Außerdem wurde ein Subair-System installiert, dass man sonst nur von Augusta kennt (trocknet Wasser auf den Grüns in kürzester Zeit). McManus meint es Ernst: Der Kontinentalvergleich kann kommen. 2006 wurde der Ryder Cup zum ersten Mal in Irland ausgetragen: im K Club in Kildare.

 

Der Ryder Cup ruft

Thomas Björn, Captain der Europa-Auswahl in diesem Jahr in Paris, zeigte mit seinem Tweet, dass er durchaus Humor hat. Unter den Tourkollegen gilt der große Däne als eher unterkühlt.

Lewis wird Mutter

Die 33-jährige LPGA-Spielerin Stacy Lewis und ihr Ehemann Gerrod Chadwell erwarten ihr erstes Kind. Lewis, die in ihrer Karriere bereits zwei Majors gewonnen hat, will bis Juli weiter voll auf der amerikanischen Damentour antreten. Auch bald Mütter: Gerina Piller hat in rund einer Woche Geburtstermin. Auch die Schwedin Suzann Pettersen hat sich in Schwangerschaft eine Auszeit vom Tourleben genommen.

Besser vom Tee

Wer möchte nicht erfolgreicher vom Tee sein? Fabian Bünker hat dafür einen Fragebogen entwickelt, den man auf der Webseite von Golf Journal abrufen kann. Wer sein Ergebnis dem Trainer per Mail schickt, bekommt einen für ihn passenden Tipp kostenlos als PDF. Wir meinen: gute Idee.

 

David Leadbetter in der Kritik – und schlägt zurück

Lydia Ko war die beste Spielerin der Welt, als sie bei David Leadbetter anheuerte und ihren Schwung mit ihm umstellte. 85 Wochen führte sie die Weltrangliste in Folge an. Seitdem ist die Neuseeländerin mit koreanischen Wurzeln abgerutscht, zuletzt belegte sie Rang 18. Lag es am „A-Swing“, den Leadbetter ihr beibringen wollte? Ein höherer Ballflug und mehr Länge dank einem geraderen Rückschwung. Schon damals hagelte es Kritik: „Sie hatte einen wunderschönen Schwung, ehe Leadbetter kam“, schrieb beispielsweise PGA-Profi Billy Horschel auf Twitter. Im Herbst 2016 beendete Ko ihre Zusammenarbeit mit dem Star-Coach. Auch Kos Vater Gil erklärte, dass er die Schwungumstellung nicht gut fand. Nach dem Wechsel trainierte die ehemalige Nummer eins, die im April 21 wurde, kurzeitig mit Gary Gilchrist, dann mit Ted Oh. Leadbetter wiederum verteidigte sich kürzlich: Der Vater sei zu ungeduldig gewesen. Außerdem merkte er an, dass Lydia zu sehr auf ihre Eltern höre. Wie auch immer – die Suche nach der Weltklasseform und dem richtigen Trainer geht wohl weiter. Wer mehr über Lydia Ko wissen möchte, sollte diesen Artikel auf ESPN lesen.

Koepka gibt Comeback

Brooks Koepka ist zurück. Der amtierende US-Open-Champion konnte 15 Wochen kein Golf spielen, da er eine gerissene Sehne im linken Handgelenk auskurieren musste. Sein Comeback gibt er bei der Zurich Classic im Team mit Marc Turnesa.

Golf ist schwierig!

Sergio Garcia traf bei der Valero Texas Open seinen Driver alles andere als gut und schleuderte ihn im Anschluss ins Gebüsch. Danach kam noch ein Socket hinzu. Letztlich verpasste der Spanier, der 2017 das Masters gewann, den Cut um einen Schlag.