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1000 PS – Auffallen um jeden Preis


Die Stars der Tour sind Großverdiener und können sich den ein oder anderen Luxus leisten. Autos stehen dabei hoch im Kurs. Ein Blick in die Garagen von Ian Poulter, Bubba Watson und Co verrät, dass Bescheidenheit nicht zu den Stärken der Pros zählt.

Von: Timo Schlitz

Ian Poulter steht bekanntlich auf die italienische Marke mit dem springenden Ross. Sein Autofahrerleben begonnen hat der Brite, der lange Zeit in einem Pro-Shop gearbeitet hat, allerdings in einem mintgrünen Vauxhall Astra. Mittlerweile zieren mehrere Ferraris sein Anwesen in Florida, darunter ein gelber 275 GTB Oldtimer, der mehr als zwei Millionen Dollar wert ist. Beim Arnold Palmer Invitational fuhr er kürzlich in seinem roten Ferrari Enzo vor, der für rund 2,5 Millionen Dollar über den Tresen geht.

Going cruising with my daddy..... ❤️

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Hunter Mahan steht hingegen auf „Muscle Cars“ und das Schrauben an sich. Ein mit Airbrush verzierter Gelände-Pick-Up trägt den umgänglichen Namen Disturbed (auf Deutsch: geisteskrank). Sein Lieblingswagen ist jedoch ein Klassiker: der 911er Porsche.

 

Justin Thomas gönnte sich nach zwei Siegen in Hawaii mit einem brandneuen Range Rover, der von Dreamworks Motorsports aufgehübscht wurde. Unter anderem mit 24 Zoll großen Felgen.

Rory McIlroy sorgte mit seiner Hochzeit einmal mehr für Schlagzeilen. Ganz besonders, da Paparazzi-Bilder nicht erlaubt waren. Autotechnisch ist es da schon einfacher: BMW schenkte ihm 2015 einen I8-Elektroflitzer. Außerdem hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits einen M6 Gran Coupé vor dem Anwesen in Florida stehen. Von Ian Poulter soll er außerdem einen Ferrari F12 erworben haben. Einen schwarzen F430 besaß er zuvor schon, als er noch mit Tennisspielerin Caroline Wozniacki liiert war.

Die Autos der Tour-Stars: Ferrari, BMW, Porsche – und Tuning

Bubba Watson zahlte auf einer Auktion 110.000 Dollar für den orangenen Dodge Charger „General Lee“ aus der TV-Serie „Ein Duke kommt selten allein“. Aber immer nur auffallen? Für die Ausfahrt in den Golfclub stehen mehrere aufgemotzte Mercedes-Sportwägen (u.a. G-Klasse, SL 65) und ein speziell lackierter Porsche parat.

Miguel Ángel Jiménez trägt nicht umsonst den Spitznamen „The Mechanic“. Ferrari und BMW haben es ihm angetan. In Wien fährt der Spanier einen BMW 640 spazieren. In Spanien stehen ein Ferrari 550 Maranello und ein Mini Cooper Countryman in der Garage.

Jason Dufner fährt gerne in einem mattschwarzen Dodge Challenger mit Riesenfelgen und roten Bremssätteln vor. Innen ist der durchaus auffällige Sportwagen mit weißem Leder ausgestattet. Wenn die Familie auch mit will, steht aber auch noch ein weißer Cadillac Escalade bereit. Immerhin auch mit verdunkelten Scheiben, ein bisschen Tuning muss sein.